Cashback-Banking: Karten und Konten im Überblick

Banking-Cashback vergütet nicht den Weg in einen Onlineshop, sondern das Zahlungsmittel. Ein Teil deines Kartenumsatzes fließt als Gutschrift oder als Punkte zurück. Belegt sind in unserer Recherche vor allem Kreditkarten mit Sätzen zwischen 0,5 und 2 Prozent, oft begrenzt auf eine Umsatzart wie Tanken.

Stand Grundlage ist Abschnitt 2.4 unserer Marktrecherche. Nicht belegte Felder bleiben als keine Angabe stehen.

Keine Anlage- oder Finanzberatung

Diese Seite ist keine Anlage-, Finanz- oder Steuerberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt. Wir geben ausschließlich Angaben wieder, die in unserer Recherche belegt sind, und ordnen die Funktionsweise ein. Konditionen, Gebühren und Cashback-Sätze ändern Anbieter jederzeit und ohne Ankündigung. Maßgeblich ist immer das Preis- und Leistungsverzeichnis des Anbieters zum Zeitpunkt deines Abschlusses. Prüfe die Bedingungen dort selbst, bevor du einen Vertrag schließt.

Wie funktioniert Cashback-Banking?

Beim Cashback-Portal entsteht die Vergütung aus einer Werbeprovision. Der Händler zahlt dem Portal Geld dafür, dass es einen Kauf vermittelt hat, und das Portal gibt einen Teil davon an dich weiter. Im Banking-Bereich läuft es anders. Dort verdient die Bank an jedem Kartenumsatz mit, unter anderem über das Entgelt, das der Händler für die Kartenzahlung zahlt. Ein Teil dieser Einnahme wandert bei Cashback-Karten zurück an den Karteninhaber.

Daraus folgt ein erster praktischer Unterschied. Karten-Cashback hängt nicht am Shop, sondern am Bezahlvorgang. Es fällt auch im Laden an, an der Tankstelle und im Restaurant. Dafür ist es der Höhe nach eng begrenzt. Die in unserer Recherche belegten Sätze liegen zwischen 0,5 und 2 Prozent, und der hohe Satz gilt meist nur für eine einzige Umsatzart.

Der zweite Unterschied wiegt schwerer. Ein Cashback-Portal ist eine kostenlose Registrierung, die du jederzeit beenden kannst. Eine Kreditkarte ist ein Kreditvertrag mit Bonitätsprüfung, möglicher Jahresgebühr und Sollzinsen bei Teilzahlung. Deshalb gehört an den Anfang jeder Überlegung nicht der Cashback-Satz, sondern die Frage nach den Kosten.

So entsteht Karten-Cashback

  1. 1

    Du zahlst mit der Karte

    Der Auslöser ist der Bezahlvorgang, nicht der Weg in einen Shop. Deshalb fällt Karten-Cashback auch im Laden an.

  2. 2

    Der Händler zahlt ein Entgelt

    Für jede Kartenzahlung fällt beim Händler ein Entgelt an. Es geht an die beteiligten Banken und an das Kartensystem.

  3. 3

    Deine Bank verdient mit

    Ein Teil dieses Entgelts bleibt bei der Bank, die deine Karte herausgegeben hat.

  4. 4

    Ein Teil kommt zurück

    0,5 bis 2 %

    Cashback-Karten geben einen Anteil an dich weiter. In dieser Spanne liegen die belegten Sätze unserer Recherche.

Karten-Cashback und Portal-Cashback im Vergleich
MerkmalCashback über die KarteCashback über das Portal
AuslöserDie Zahlung mit einer bestimmten KarteDer Klick über den Portallink vor dem Kauf
GeltungsbereichAlle Umsätze oder eine Umsatzart wie TankenNur Einkäufe bei Partnershops des Portals
Auch stationärJa, überall wo die Karte akzeptiert wirdÜberwiegend nur online
Typische Höhe laut Recherche0,5 bis 2 Prozent, je nach Karte und UmsatzartJe Shop und Portal verschieden, siehe Shop-Seiten
Laufende KostenMöglich, Jahresgebühr und Sollzinsen je nach VertragKeine, die Nutzung ist kostenlos
VertragsbindungKreditvertrag mit Bonitätsprüfung und Schufa-EintragKostenlose Registrierung, jederzeit kündbar
KombinierbarJa, beide Wege schließen sich nicht ausJa, beide Wege schließen sich nicht aus

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Wie hoch ist Karten-Cashback im Vergleich?

2 %
0,5 % niedrigster Kartensatz4,83 % Portal-Durchschnitt

Die Marke zeigt den höchsten Kartensatz, den unsere Recherche belegt. Der Wert am rechten Ende ist der Durchschnitt aller Prozentangebote in unserem Portal-Datensatz, Festbeträge bleiben dabei außen vor. Beide Zahlen beziehen sich auf den Kaufbetrag, meinen aber nicht dasselbe. Der Kartensatz gilt für jeden Umsatz mit dieser Karte, der Portalsatz nur für Einkäufe bei einem Partnershop.

Welche Anbieter sind in unserer Recherche belegt?

Die folgende Übersicht gibt ausschließlich wieder, was in Abschnitt 2.4 unserer Marktrecherche steht. Sie ist keine Rangliste und keine Empfehlung. Felder ohne Beleg stehen als keine Angabe in der Tabelle, mit Schätzungen füllen wir sie nicht.

Karten und Programme mit Cashback-Funktion, Stand 04.09.2026
AnbieterModellBelegte KonditionenJahresgebühr
Amazon VisaCashback in Amazon-Punkten auf den Kartenumsatz, mit höherem Satz für Umsätze bei Amazon.de.1 Prozent Cashback in Amazon-Punkten auf Amazon.de. 0,5 Prozent außerhalb von Amazon. Für Prime-Mitglieder an Aktionstagen bis 2 ProzentKeine Jahresgebühr
Andasa CardGebührenfreie Mastercard GOLD, die sich mit dem Cashback-Portal desselben Anbieters kombinieren lässt.Mastercard GOLD, dauerhaft gebührenfrei. Kooperation mit der Advanzia Bank. Kombinierbar mit dem Andasa-PortalGebührenfrei
ADAC VisaTank-Cashback als Prozentsatz auf Tankstellenumsätze, mit monatlicher Obergrenze.2 Prozent Tank-Cashbackkeine Angabe
Shell MasterCardTank-Cashback mit erhöhtem Satz bei einer bestimmten Tankstellenkette.2 Prozent bei Shell. 0,5 Prozent an anderen Tankstellen. Zusätzlich Rabatte auf Wäsche und Shopkeine Angabe
Barclays VisaTank-Cashback auf Tankstellenumsätze ohne Bindung an eine Kette.1 Prozent auf Tankstellenumsätze. Nicht an eine Tankstellenkette gebundenkeine Angabe
Amex Membership RewardsPunkteprogramm auf den Kartenumsatz, ergänzt um aktivierbare Händlerangebote unter dem Namen Amex Offers.1 Punkt je Euro Umsatz. Punkte nachträglich auf Kartenumsätze anrechenbar oder im Reiseportal einlösbar. Amex Offers sind aktivierbare Händlerangebote, entweder als Punkte-Boost oder als Preisnachlass. Zusätzlich existiert die PAYBACK American Express Card für Payback-Punktekeine Angabe

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Ausführlich mit Herausgeber, Obergrenzen und Einordnung stehen alle Karten im Kreditkarten-Bereich.

Genannt, aber ohne belegte Konditionen

  • Santander BestCard-Reihe

    In der Recherche im Zusammenhang mit Tank-Cashback genannt. Konkrete Sätze, Gebühren und Obergrenzen: keine Angabe. Deshalb ohne Zeile in der Vergleichstabelle.

  • PAYBACK American Express Card

    Sammelt Payback-Punkte statt Cashback in Euro. Konkrete Konditionen: keine Angabe. American Express ist Mehrheitseigner von Payback.

Cashback auf Verträge läuft über einen Dienstleister

Ein dritter Weg taucht in unserer Recherche gesondert auf. Prämien für den Abschluss von Verträgen werden in Deutschland häufig nicht vom Anbieter selbst abgewickelt, sondern von einem Dienstleister im Hintergrund. Die Tellja GmbH ist ein solcher Anbieter für Empfehlungsmarketing. Sie wickelt Cashback und Prämien für Dritte ab, unter anderem für Vodafone und M-net, mit Prämien bis 200 Euro.

Dein Ansprechpartner bei Problemen ist deshalb oft nicht dein Vertragspartner, sondern ein Unternehmen, dessen Namen du beim Abschluss kaum wahrgenommen hast. Notiere dir, über welche Seite du den Vertrag abgeschlossen hast. Die Auszahlung hängt außerdem meist an einer Mindestvertragslaufzeit. Wer vorher kündigt, verliert den Anspruch.

Vertrags-Cashback ist eine Aktionsleistung, kein dauerhaftes Portal. Es gehört deshalb nicht in denselben Vergleich wie ein Cashback-Portal, das dir bei jedem Einkauf einen Satz zahlt.

Welche Cashback-Portale Prämien für Verträge zahlen, zeigen unsere Kategorien DSL und Mobilfunk sowie Versicherungen und Finanzen.

Wo Banking-Cashback nicht hilft

Auf Onlineeinkäufe bei einem bestimmten Shop zahlt keine Karte einen zweistelligen Satz. Dafür sind Cashback-Portale da, deren Sätze je Shop und Anbieter stark auseinandergehen.

Alle Shops im Vergleich

Alle Portale im Vergleich

Häufige Fragen zu Cashback über Banking

  • Was ist Cashback beim Banking?

    Cashback beim Banking bedeutet, dass ein Teil deines Karten- oder Kontoumsatzes an dich zurückfließt, entweder als Gutschrift in Euro oder als Punkte. Anders als beim Cashback-Portal hängt die Vergütung nicht am Weg in einen Onlineshop, sondern am Zahlungsmittel. Belegte Beispiele aus unserer Recherche sind die Amazon Visa, die ADAC Visa mit Paket Sparen, die Shell MasterCard und die Barclays Visa.

  • Lohnt sich eine Cashback-Kreditkarte?

    Das lässt sich nicht allgemein beantworten, und wir sprechen bewusst keine Empfehlung aus. Rechnen kannst du es selbst: Cashback-Satz mal deinem tatsächlichen Jahresumsatz in der begünstigten Kategorie, minus Jahresgebühr, minus Nebenkosten wie Fremdwährungsentgelt. Bleibt danach nichts übrig, trägt sich die Karte über das Cashback nicht.

  • Kann ich Karten-Cashback und Portal-Cashback kombinieren?

    Ja. Beides sind getrennte Vorgänge. Das Portal vergütet den Einkauf beim Händler, die Karte vergütet die Zahlung. Du startest den Einkauf über den Portallink und zahlst dann mit der Karte, die Cashback gibt. Beide Beträge laufen unabhängig voneinander ein.

  • Bekomme ich Cashback auch beim Einkauf im Laden?

    Über Karten ja, über klassische Cashback-Portale in aller Regel nicht. Kartenprogramme knüpfen an den Umsatz an und funktionieren deshalb überall, wo die Karte akzeptiert wird. Für den stationären Handel gibt es zusätzlich Kassenbon-Apps, die einzelne Produkte vergüten.

  • Ist Cashback von der Kreditkarte steuerpflichtig?

    Für private Umsätze behandelt die Finanzverwaltung Cashback üblicherweise als Minderung des Kaufpreises und nicht als Einkommen. Bei betrieblicher Nutzung und bei Prämien, die nicht an einen Umsatz gekoppelt sind, kann die Einordnung abweichen. Das ist keine Steuerberatung. Kläre den Einzelfall mit deinem Steuerberater.

  • Warum steht bei vielen Angaben keine Angabe?

    Weil unsere Recherche für dieses Feld keinen Beleg liefert. Wir tragen an solchen Stellen nichts nach, was wir nicht prüfen können. Bei einem Finanzthema ist eine ehrliche Lücke besser als eine Zahl, die im Zweifel falsch ist. Die belegten Angaben stammen aus Abschnitt 2.4 unserer Marktrecherche, Stand 4. September 2026.

Hinweis zum Schluss

Wir verdienen unser Geld mit Werbeeinnahmen, nicht mit Finanzprodukten. Die Reihenfolge auf dieser Seite folgt der Recherche, nicht einer Vergütung. Wie das genau funktioniert, steht in der Werbekennzeichnung.