So bewerten wir Cashback-Portale

Eine Bewertung ist nur so viel wert wie die Regeln dahinter. Hier stehen sie vollständig: welche sechs Dimensionen wir prüfen, wie stark jede zählt, woher die Daten kommen, wie oft wir nachsehen und wie wir mit vergüteten Links umgehen. Wenn dir etwas davon nicht plausibel erscheint, kannst du unsere Ergebnisse entsprechend einordnen.

Daten vom Wie wir prüfen

Die sechs Dimensionen und ihre Gewichte

Jedes bewertete Portal bekommt in jeder Dimension eine Teilnote von 0 bis 100. Die Teilnoten vergibt die Redaktion. Sie sind eine Einschätzung auf Grundlage der recherchierten Stammdaten, also der Angaben der Anbieter, des Impressums und der Bewertungen Dritter, und keine Messung. Die Gesamtnote ist das mit den folgenden Gewichten verrechnete Mittel der sechs Teilnoten, auf ganze Punkte gerundet. Die Gewichte stehen vor der Prüfung fest und werden nicht je Portal angepasst.

  • Cashback-Höhe30 %stärkstes Gewicht
  • Shop-Auswahl20 %
  • Auszahlung20 %
  • Bedienung10 %
  • Transparenz10 %
  • Service10 %
Bewertungsdimensionen mit Gewicht, Gegenstand und Grundlage der Teilnote
DimensionGewichtWas bewertet wird
Cashback-Höhe30 %Wie viel vom Warenwert bei dir ankommt, über das gesamte Sortiment hinweg.Eine redaktionelle Einschätzung, keine Messung. Sie stützt sich auf die Angaben der Anbieter, etwa eine bezifferte Weitergabequote, und auf unsere Recherche zu jedem Portal. Aus unseren gemessenen Sätzen wird die Teilnote nicht berechnet. Eigene Sätze liegen bisher für 2 der 10 bewerteten Portale vor.
Shop-Auswahl20 %Ob die Händler dabei sind, bei denen du tatsächlich einkaufst.Ausgangspunkt ist die Shop-Anzahl nach Angabe des Anbieters. Eine eigene Zählung der Partnershops fließt nicht ein. Widersprechen sich Anbieter und Drittquellen, nennen wir die Abweichung auf der Portalseite.
Auszahlung20 %Wie leicht du an dein Geld kommst.Mindestauszahlung, Anzahl und Art der Auszahlungswege, Bearbeitungsdauer und Vorbedingungen. Eine Schwelle von 20 Euro kostet Punkte, eine Pflicht zur ersten Banküberweisung vor der Freischaltung anderer Wege ebenfalls. Verfallsregeln für Guthaben senken die Note.
Bedienung10 %Wie gut das Portal im Alltag funktioniert.Browser-Erweiterung, App, Suche und Klarheit der Kontoübersicht. Eine Erweiterung wiegt schwer, weil der häufigste Grund für entgangenes Cashback der vergessene Klickout ist. Eigene Währungen statt Euro senken die Note, weil sie den Vergleich erschweren.
Transparenz10 %Wie viel du über den Anbieter und seine Bedingungen erfährst.Erkennbarer Betreiber im Impressum, klare Angaben zu Bonusbedingungen, offengelegte Konzernzugehörigkeit und nachvollziehbare Shop-Zahlen. Ein beworbener Neukundenbonus ohne bezifferten Betrag kostet Punkte, genauso wie Widersprüche zwischen eigenen Angaben an verschiedenen Stellen.
Service10 %Wie der Anbieter reagiert, wenn etwas schiefgeht.Grundlage sind externe Bewertungen mit ausreichender Stimmenzahl, insbesondere zur Nachverfolgung nicht getrackter Käufe. Die Menge der Stimmen zählt mit: 4,0 aus 10.000 Bewertungen ist belastbarer als 4,8 aus zwölf. Fehlt eine Basis vollständig, vergeben wir keine hohe Note, sondern eine mittlere.

Die Summe der Gewichte ergibt 100 Prozent. Eine Gesamtnote von 84 bedeutet also, dass ein Portal über alle sechs Dimensionen hinweg 84 von 100 möglichen Punkten erreicht. Aktuell haben 10 von 40 erfassten Portalen eine Note. Stand der Noten: 04.09.2026.

Woher kommen unsere Daten?

Wir arbeiten mit zwei getrennten Datenbeständen. Der erste sind die Stammdaten der Portale: Betreiber, Sitz, Gründungsjahr, Shop-Anzahl, Mindestauszahlung, Auszahlungswege, Bonusbedingungen und Funktionen. Sie stammen aus einer redaktionellen Erhebung über die Anbieterseiten, Handelsregisterauskünfte, Bewertungsplattformen und Affiliate-Netzwerkverzeichnisse.

Der zweite Bestand sind die Cashback-Sätze je Händler und Portal. Sie werden automatisiert erhoben und vor der Veröffentlichung gegen ein festes Schema geprüft. Angaben, die dieses Schema nicht erfüllen, landen nicht auf der Seite. Wie viele Zeilen dabei verworfen wurden, weisen wir auf der Datenstandsseite aus.

  1. 1

    Automatisiert erheben

    10.429 Zeilen

    Die Sätze werden bei den Portalen selbst geholt, zusammen mit dem Wortlaut der Angabe.

  2. 2

    Gegen das Schema prüfen

    23 verworfen

    Jede Zeile braucht einen plausiblen Satz, die Pflichtfelder und einen eindeutigen Händler. Was durchfällt, kommt nicht auf die Seite.

  3. 3

    Veröffentlichen

    10.406 Angebote

    Übrig bleiben die geprüften Sätze zu 6.051 Händlern.

  4. 4

    Stand ausweisen

    26.09.2026

    Jede Seite mit Zahlen trägt den Zeitpunkt der letzten Erhebung, sichtbar und ohne Suche.

Was passiert, wenn eine Angabe fehlt?

Dann steht dort keine Angabe. Wir schätzen nicht, wir runden nicht auf und wir übernehmen keine Zahlen aus Quellen, die wir selbst als unsicher einstufen. Deshalb stehen in unseren Tabellen Lücken, wo eine belastbare Angabe fehlt. Eine vollständig gefüllte Tabelle ist bei diesem Thema ein Warnzeichen.

Widersprechen sich Quellen, nennen wir beide Werte und kennzeichnen den Stand als unklar. Beispiel: Shoop nennt über 2.200 Partnershops, ein Vergleichsportal erfasst 1.552. Wir führen die Anbieterangabe und weisen auf die Abweichung hin, statt uns stillschweigend für eine Zahl zu entscheiden.

Fehlen die zentralen Angaben, also Mindestauszahlung, Auszahlungswege und Betreiber, vollständig, vergeben wir gar keine Note. Aktuell betrifft das 6 Portale. Für weitere 24 liegen Stammdaten vor, eine Note hat die Redaktion für sie bisher nicht vergeben. Alle Portale ohne Note erscheinen weiter im Vergleich, nur ohne Punktzahl.

Wie oft prüfen wir?

Die Cashback-Sätze ändern sich laufend, teils mehrmals pro Woche. Sie werden deshalb regelmäßig neu erhoben. Jede Seite, die Zahlen führt, trägt sichtbar den Zeitpunkt der letzten Erhebung. Ein Vergleich ohne Zeitstempel ist wertlos, weil du nicht weißt, ob die Zahlen von gestern oder von vorletztem Jahr stammen.

Die Stammdaten der Portale prüfen wir in größeren Abständen, weil sie sich seltener ändern. Anlassbezogen aktualisieren wir sofort, etwa wenn ein Anbieter ein Enddatum bekannt gibt oder eine Insolvenz eintritt. Der aktuelle Stand der Portalprüfung steht auf jeder Portalseite.

Wie machen wir Festbeträge vergleichbar?

Manche Angebote sind Prozentsätze, andere feste Eurobeträge pro Abschluss. Damit beides in einer Liste stehen kann, rechnen wir Festbeträge über einen Referenzwarenkorb von 120,00 € in einen Vergleichswert um. Dieser Wert dient ausschließlich der Sortierung.

In Bestenlisten mischen wir beides trotzdem nicht. Eine Mobilfunkprämie über mehrere hundert Euro ergäbe umgerechnet einen dreistelligen Prozentwert und würde jede Liste dominieren, ohne für einen normalen Einkauf etwas auszusagen. Festbeträge stehen deshalb in eigenen Abschnitten. Punkte und Meilen fließen gar nicht in den Prozentvergleich ein, weil ihr Gegenwert vom Einlöseweg abhängt.

Wie gehen wir mit vergüteten Links um?

Zu Shoop, TopCashback, iGraal, Questler und mycashbacks führen wir einen Empfehlungslink aus dem Freundschaftswerbe-Programm des jeweiligen Portals. Eröffnest du darüber ein neues Konto, zahlt uns das Portal dafür eine Prämie. Vergütet wird die Neuanmeldung und nicht dein Einkauf, einen Anteil an deinen Umsätzen bekommen wir nicht. Für dich ändert sich am Preis und an den Konditionen nichts. Diese Links sind mit rel sponsored ausgezeichnet und öffnen in einem neuen Fenster, daneben steht jeweils ein Direktlink ohne Vergütung. Zu allen übrigen Portalen führt nur ein unvergüteter Link.

Entscheidend ist, was das nicht beeinflusst. Die Reihenfolge in unseren Ranglisten ergibt sich ausschließlich aus der Gesamtnote, und die Gesamtnote ausschließlich aus den sechs Dimensionen. Die Höhe einer Vergütung ist in keiner dieser Dimensionen enthalten. Sie ist auch kein Kriterium dafür, welche Portale wir aufnehmen.

Warum das nachprüfbar ist: Mehrere Portale in unserem Vergleich betreiben gar kein offenes Empfehlungsprogramm, darunter Payback, die DeutschlandCard und Miles and More. Andere zahlen sehr unterschiedlich. Shoop zahlt 10 Euro pro vermitteltem Konto, elitebonus 7 bis 8 Euro, mycashbacks 5 Euro, Spartanien 2,50 Euro, scondoo 0,80 Euro. Wäre die Vergütung ausschlaggebend, stünde elitebonus mit dem zweithöchsten dieser Beträge nicht mit 54 Punkten auf Platz 10 von 10 unserer Rangliste. Und Anbieter ohne jedes Empfehlungsprogramm kämen im Vergleich gar nicht vor.

Dazu kommt, dass wir nicht einmal alle Programme nutzen, die es gibt. Zu elitebonus, Spartanien und scondoo führen wir keinen vergüteten Link, obwohl diese Portale ein Empfehlungsprogramm betreiben.

Wir kennzeichnen außerdem, wenn ein Portal selbst ein Partnerprogramm für Werbetreibende unterhält, auch dort, wo wir es kritisch bewerten. Ein Angebot, das viele Werbepartner bezahlt, wird im Netz strukturell häufiger empfohlen als eines ohne. Das ist keine Unterstellung gegen einzelne Seiten, sondern eine Eigenschaft des Affiliate-Marktes, die du kennen solltest.

Was tun wir nicht?

  • Keine Bewertungssterne ohne echte, extern belegte Grundlage. Wo keine belastbare Bewertungsbasis existiert, steht das auch so da.
  • Keine Erfolgsversprechen. Wie viel Cashback du bekommst, hängt von deinem Einkauf ab und nicht von uns.
  • Keine bezahlten Platzierungen in Ranglisten. Es gibt bei uns keine Möglichkeit, sich nach oben zu kaufen.
  • Kein Verschweigen unangenehmer Fakten. Insolvenzen, Enddaten und Konzernzugehörigkeiten stehen sichtbar auf den Portalseiten, auch bei Anbietern, zu denen wir einen Empfehlungslink führen.

Fehler melden

Wenn dir eine Angabe falsch oder veraltet erscheint, sag uns Bescheid. Nenne dabei möglichst die Quelle, dann lässt sich der Punkt schnell prüfen. Korrekturen übernehmen wir, sobald sie belegt sind. Der Zeitstempel auf der betroffenen Seite zeigt danach die neue Prüfung.