Glossar

Session-Cookie

Definition

Ein Session-Cookie gilt nur für die laufende Browsersitzung und wird beim Schließen des Browsers gelöscht, weshalb er für Cashback die riskanteste Form der Zuordnung ist.

Stand

Der Kauf in einem Zug, ohne Unterbrechung

  1. 1

    Klickout auslösen

    Gilt nur die Sitzung, muss der Kauf im selben Fenster und ohne Neustart des Browsers abgeschlossen werden.

  2. 2

    Warenkorb füllen

    Ruf den Shop nicht neu über die Suchmaschine auf und nutze kein Lesezeichen. Beides wirft die Kennung weg.

  3. 3

    Am Stück bezahlen

    Wer den Laptop zuklappt und abends weitermacht, verliert die Zuordnung. Ein Gerätewechsel wirkt genauso.

  4. 4

    Bis zur Bestätigung bleiben

    Bleib in dem Fenster, das der Klickout geöffnet hat, bis die Bestellbestätigung auf dem Bildschirm steht.

Was Session-Cookie in der Praxis bedeutet

Der Gegensatz ist das persistente Cookie, das ein Ablaufdatum trägt und die Sitzung überdauert. Beide Formen kommen im Affiliate-Marketing vor. Setzt ein Händler nur auf die Sitzung, muss der Kauf im selben Fenster und ohne Neustart des Browsers abgeschlossen werden. Zwischen Klick und Bestellung darf dann nichts die Sitzung unterbrechen. Wie groß der Unterschied ausfällt, zeigen die Partnerprogramme der Portale selbst. iGraal arbeitet dort mit 45 Tagen Cookie-Laufzeit, Shoop nur mit einem Session-Cookie. Welches Verfahren dein Händler nutzt, siehst du nicht.

In der Praxis heißt das: Warenkorb füllen, prüfen, bezahlen, alles am Stück. Wer den Laptop zuklappt und abends weitermacht, verliert die Zuordnung, und wer am Rechner klickt, den Kauf aber auf dem Handy abschließt, ebenfalls. Beide Fälle sind häufig. Vor allem dort, wo es teuer wird und die Bedenkzeit lang ist.

Verschärft wird das Ganze durch moderne Browser. Safari und Firefox löschen Cookies von Drittanbietern früh oder blockieren sie ganz, private Fenster räumen beim Schließen alles ab. Auch Aufräumwerkzeuge und strenge Datenschutzeinstellungen greifen hier. Die Zuordnung verschwindet dann, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint, und du merkst es erst Tage später am fehlenden Eintrag im Portalkonto.

Portale reagieren darauf mit serverseitigem Tracking, bei dem die Kennung als Parameter in der Shop-Adresse mitläuft und dort verarbeitet wird. Das ist robuster, aber nicht bei jedem Händler im Einsatz. Solange du nicht weißt, welches Verfahren greift, solltest du vom ungünstigen Fall ausgehen und die Bestellung zügig abschließen.

Drei Gewohnheiten senken das Risiko deutlich. Erledige den Kauf in einem Rutsch, denn wer den Warenkorb tagelang liegen lässt, riskiert, dass die Sitzung endet. Bestelle nie in einem privaten Fenster. Und entscheide vor dem Klickout, auf welchem Gerät du kaufst, dann bleib dabei. Damit schließt du den größten Teil der vermeidbaren Ausfälle aus.

Einen Test gibt es trotzdem. Führe den Klickout aus und sieh dir die Adresszeile im Shop an. Enthält sie lange Parameter mit Kürzeln wie awc, ref oder partner, ist eine Kennung angekommen. Kopiere in diesem Fall nicht die bereinigte Adresse aus einem Lesezeichen und rufe den Shop auch nicht neu über die Suchmaschine auf. Beides wirft die Kennung weg. Bleib in dem Fenster, das der Klickout geöffnet hat, bis die Bestellbestätigung auf dem Bildschirm steht.

Verwandte Begriffe

Passende Ratgeber