Glossar

Tracking

Definition

Tracking ist die technische Zuordnung eines Kaufs zu dem Partner, über dessen Link der Kunde in den Shop gelangt ist, und damit die Voraussetzung für jede Cashback-Gutschrift.

Stand

Vom Klick zur offenen Buchung

  1. 1

    Klick auf den Portallink

    Die Anfrage läuft kurz über einen Server des Affiliate-Netzwerks. Danach landest du im Shop.

  2. 2

    Kennung wird abgelegt

    Klassisch als Cookie, zunehmend auch serverseitig als Parameter in der Shop-Adresse.

  3. 3

    Bestellung im Shop

    Erst das Portal öffnen, dann den Shop starten, dann in einer Sitzung bestellen. Ein zweiter Werbeklick ersetzt die Zuordnung.

  4. 4

    Shop meldet zurück

    Der Shop meldet den Abschluss mitsamt Kennung. Erst diese Rückmeldung erzeugt die offene Buchung in deinem Portalkonto.

Was Tracking in der Praxis bedeutet

Der Ablauf beginnt mit dem Klick auf den Portallink. Die Anfrage läuft kurz über einen Server des Affiliate-Netzwerks, das eine Kennung vergibt und sie im Browser ablegt. Danach landest du im Shop. Schließt du dort eine Bestellung ab, meldet der Shop den Abschluss mitsamt Kennung zurück. Erst diese Rückmeldung erzeugt die offene Buchung in deinem Portalkonto.

Klassisch speichert das Netzwerk die Kennung in einem Cookie. Weil Browser Cookies von Drittanbietern zunehmend blockieren, arbeiten viele Netzwerke zusätzlich mit serverseitigen Verfahren und hängen die Kennung als Parameter an die Shop-Adresse, wo der Shop sie verarbeitet. Sichtbar wird das nach einem Klickout. In der Adresszeile stehen dann lange Zeichenketten.

Tracking scheitert häufiger, als die Portale zugeben. Die typischen Ursachen sind Werbeblocker, strenger Trackingschutz im Browser, das Ablehnen aller Cookies im Consent-Banner, ein Wechsel des Geräts zwischen Klick und Kauf sowie Warenkörbe, die vor dem Klick schon gefüllt waren. Auch ein zweiter Klick über ein Gutscheinportal genügt, weil er die vorherige Zuordnung ersetzt.

Deshalb gilt eine einfache Reihenfolge. Erst das Portal öffnen, dann den Shop starten, dann im selben Fenster und in einer Sitzung bestellen. Wer zwischendurch die Seite eines Vergleichsportals oder eines Gutscheinsammlers besucht, riskiert die Gutschrift. Wer den Kauf am nächsten Tag abschließt, riskiert je nach Portal den Ablauf der Zuordnungsfrist.

Bleibt die Buchung aus, ist die Nachbuchung der vorgesehene Weg. Bei den meisten Portalen ist sie frühestens 48 Stunden nach der Bestellung möglich und muss spätestens vier Monate danach eingereicht werden. Nötig sind Bestellnummer, Datum, Betrag und ein Nachweis wie die Bestellbestätigung. Was genau verlangt wird, legt jedes Portal selbst fest. Ohne Belege prüft das Netzwerk nicht.

Ob der Klick angekommen ist, kannst du selbst prüfen. Die meisten Portale führen im Kundenkonto eine Klickhistorie, in der jeder Klickout mit Datum, Uhrzeit und Shop auftaucht, meist schon nach wenigen Minuten. Fehlt dort ein Eintrag, hat das Portal deinen Klick nie gesehen, und eine spätere Nachbuchung ist aussichtslos. Steht er da, hast du einen Beleg. Ein kurzer Blick direkt nach dem Klickout ist deshalb die billigste Versicherung, die es hier gibt.

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